Über uns
Seit einem Jahr arbeiten Andreas Gross, Bruno Kaufmann und Martin Bühler von IRI Europe an der Belebung der Debatte zur Integration in Europa. In fünf Veranstaltung wurden aus zum Teil ganz unterschiedlichen Positionen über die Frage diskutiert, ob Direkte Demokratie und EU Widersprüche oder Ergänzungen sind. Zu dieser Debatte laden wir Sie herzlich ein mitzumachen.
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Andi Gross Andi Gross forscht und arbeitet seit 20 Jahren am Ziel, dass auch die direkte Demokratie und Europa einander finden, so dass zusammenfindet, was zusammengehört. Wer daran zweifelt kann sich dessen auch auf www.andigross.ch vergewissern.
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Bruno Kaufmann Bruno Kaufmann ist Journalist und lebt in Falun/Schweden. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen der Direkten Demokratie
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Martin Bühler Martin Bühler lebt als Unternehmer im Zürcher Unterland und weiss als ehemaliger Gemeinderat die Legitimation der politischen Arbeit durch die Direkte Demokratie zu schätzen. Er setzt sich für deren Ausbau in Gemeinde, Kanton, Schweiz und Europa ein. Seit fünf Jahren ist er Generalsekretär von IRI Europe.
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Unsere Volksrechte in Europa – Widerspruch oder Chance?
Wir freuen uns, Ihnen neu unser Diskussionsforum vorzustellen. Öffnen Sie das Forum und melden Sie sich das erste Mal für Ihren Beitrag an. Diese Massnahme dient dem Schutz vor ungewollten Mails und unnötigen Spam. Ihre Meinung interessiert uns sehr und wir freuen uns auf eine lebendige Auseinandersetzung.
Seit einem Jahr lädt IRI Europe zusammen mit Partnerorganisationen Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Schweiz zu Diskussionen und Debatten über Europa und unsere Volksrechte ein. So fanden bisher in Bülach, Basel, Jona, Grächen VS und Luzern Veranstaltungen statt, an denen Menschen mit ganz unterschiedlichen politischen Haltungen über die Frage diskutierten, ob sich die Direkte Demokratie und die Integration in Europa gegenseitig ausschliessen oder ob sie sich nicht vielmehr bedingen.
Die Diskussion über die Integration der Schweiz in die EU bleibt unserer Meinung nach so lange blockiert, wie die Frage nach einem Beitritt nicht neu und anders gestellt wird: Wir benötigen die EU zur Stärkung unserer Demokratie! Wer die EU ablehnt hat für die Demokratie noch nichts gewonnen. Freilich gilt es nicht nur die Schweiz zu europäisieren, es gilt auch die EU zu demokratisieren.
Als Grundlage dieser IRI Gespräche zu „Unsere Volksrechten in Europa“ dienen 16 Thesen, die differenziert darlegen, weshalb einerseits der Direkten Demokratie in der Schweiz ohne ein aktives Mittun in der Europäischen Union immer weniger Gestaltungsraum bleibt und die Bürgerinnen und Bürger dadurch an Macht verlieren. Andererseits wird dargelegt, dass die Schweiz der Europäischen Union kaum beitreten wird, ohne dass diese die Rechte der Bürgerinnen und Bürger grundlegend stärkt und auf transnationaler Ebene direktdemokratische Formen entwickelt.
Mit diesen Thesen als Ausgangspunkt ist es gelungen, neue Einsichten zu gewinnen und über die traditionelle Gegensätze hinaus gemeinsame Ansätze zu entwickeln. So ist eine wesentliche Einsicht die, dass die Direkte Demokratie als politisches System in Europa viel zu wenig bekannt ist, dass aber dort, wo Europäerinnen und Europäer sie kennen lernen, der Zuspruch für sie gross ist. Die politischen Erfahrungen der Schweizerinnen und Schweizer sind in Europa eine Quelle der Inspiration, die es viel selbstbewusster zu kommunizieren gilt. Dies erfordert eine Öffnung hin zu den Europäerinnen und Europäern. Zudem merken die Schweizerinnen und Schweizer, so, dass viele EuropäerInnen ihre Kritik an der EU teilen. Solche Einsichten haben wir aus den bisherigen Debatten gewonnen
Unsere Gesprächpartner und Gesprächpartnerinnen bis heute:
Aus der Politik:
Pirmin Schwander, Nationalrat SZ, Präsident AUNS, Marlies Bänziger Nationalrätin ZH, Grüne, Gabriela Winkler, Kantonsrätin ZH, FDP, Anita Lachenmeier-Thüring, Nationalrätin BS, Grüne, Hans Ulrich Stöckling, alt Regierungsrat SG, FDP, Peter Furger, alt Kantonsrat VS, CVP
Aus Wissenschaft und Medien:
Prof. Dr. Christoph Frei, Uni St. Gallen, Prof. Dr. Georg Kreis, Institutsleiter Europainstitut Basel, Prof. Dr. Laurent Goetschel, Direktor von swisspeace, Europainstitut Basel, Lukas Schmutz, Inlandchef Schweizer Radio DRS, em. Prof. Dr. Martin Schaffner, Uni Basel; Paul Ruppen, Forum für die direkte Demokratie/Europa-Magazin
Auf dieser Homepage soll nun diese Diskussion dokumentiert und die Debatte verbreitert werden. Auch Sie sind eingeladen, Ihre Überlegungen zu unserem Thema auf unserer Homepage zu veröffentlichen und mit anderen interessierten Menschen aus der Schweiz, aus Europa und der ganzen Welt in Kontakt zu treten.
Ihr Beitrag:
- Sie nehmen zu unseren Thesen Stellung
- Sie beantworten unsere Fragen
- Sie beteiligen sich an der Diskussion im Forum
Wir freuen uns auf eine lebendige, vertiefende und konstruktive Debatte mit Respekt gegenüber anderen Meinungen und danken für die gegenseitige Wertschätzung.
Bruno Kaufmann |
| Andreas Gross |
| Martin Bühler |





